eigene lyrik

kommaloses auslaufen

eine andere meise pickt(pickt) sich
in deinem offenen mund stückchen
von was und mich erblindet
der gelockte mamavogelruf so
laufen augen komma/kernlos aus-
und zu tauende backen im salz,

©  IsaG

©paleica.wordpress.com

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17 Gedanken zu “kommaloses auslaufen

  1. nun ja =) die worte finde ich vorher schon, such ein bild für die worte aber ist im prinzip egal wie…hauptsache es passt auch wenns manchmal weit hergeholt scheint…nett auch deine meinung dazu zu hören! ist ein schlichtes aber wirklich gut passendes bild zu sehr vielem.

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  2. ja in so einen tropfen und in schimmerndes sonnenlicht dahinter kann man immer viele dinge reininterpretieren. aber es ist schön und ungewöhnlich zu sehen, wie das bild gleich anders wirkt wenn worte dabei stehen, die ich mir so vielelicht nicht gedacht hätte.

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    • ja stimmt, kann mir vorstellen dass es ungewöhnlich wirkt. würde mir genauso gehen, wenn du auf einmal bilder zu meinen texten suchen würdest :D ist auch immer wieder spannend zu sehen ob ich was finde oder eher nicht…

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      • ja, das glaub ich dir (= ich finde es auch vor allem immer spannend, wenn dann das eigene auch für einen selbst ein wenig die bedeutungsrichtung ändert.

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  3. ich sag dir mal warum ich das bild genommen habe. ich war ja früher eher der meinung texte sollten für sich und ohne bebilderung gelesen werden damit sie besser wirken allerdings! muss ich sagen dass dies schon fast ein wenig zu festgefahren in seiner denkweise war…da manche texte, zumindest für den leser mit einem gewissen optischen anreiz gleich viel anders wirken. ok isa schweift ab…zurück zum punkt.
    das bild habe ich gewählt weil es mich an ein komma erinnerte und dann noch der tropfen am ende, der war dann ausschlaggebend, da ja hier etwas kommalos tropt. ok mehr sag ich net =)

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  4. aaaahja versteh (= mir gings früher mit bildern und texten auch so. ich dachte immer, das eine müsse ohne das andere auskommen. mittlerweile bin ich vom text viel mehr zum bild gekommen und da schreibe ich gern ein paar worte dazu. obwohl das früher mehr war als jetzt, eigentlich.

    ein komma? toll. darauf wär ich niemals gekommen =D

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    • ja wie gesagt, von der meinung weiche ich nur schwer ab :D manche sachen stehen auch gut für sich aber so starr wie ich das einmal sah sehe ich das nicht mehr, sonst würde ich ja die texte nicht bebildern. mir ist bei dir auch schon aufgefallen dass du ziemlich gute worte zu deinen bildern findest. macht auch sehr viel aus, auch wenn natürlich in deinem falle die bilder im vordergrund stehen.
      ja sagen wir es ist ein umgedrehtes komma =)

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      • ich denke mir, es kommt einfach auf die situation an. grade bei bildern ist der interpretationsspielraum oft noch größer als bei texten. wenn ich also was bestimmtes damit sagen möchte, muss ich das wohl oder übel gleichzeitig in worte fassen. ich hab das gemerkt, zu einer zeit wo es mir gar nicht gut ging habe ich die texte sehr offen gelassen und die leute haben teilweise was ganz anderes reininterpretiert als ich sagen wollte. das war aber auch gut so – so deutlich wollte ich mich schließlich damals nicht offenbaren. man ändert durch die unterstützung durch bild oder text einfach die perspekive des betrachters.

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  5. ja das stimmt, ich erkläre auch meine texte nicht immer allzu ausführlich. also ich mag es nicht so total detailiert etwas zu erklären denn das nimmt dann schon den spielraum des lesers so ziemlich weg…das ist schade weil manchmal finde ich die sachen die darin auftauchen, die andere darin sehen viel toller als was ich mir je gedacht hatte =) sowas muss nicht immer total zerstört werden, ausser es besteht jemand darauf :-p ich finde du lässt mit deinen bildern noch genug spielraum, so sollte es auch sein und wenn man mehr wissen will oder was anmerken will kann man das ja immer tun!

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  6. ja, das finde ich auch. ich versuche, meinen bildern richtungsweisende titel und beitexte zu geben. aber trotzdem noch spielraum für die eigenen gefühle und assoziationen zu lassen. wenn das gelingt, ist es so geworden wie cih wollte (=

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    • ja nur ich halte meine sachen nie für gelungen, vielleicht für einen kleinen moment aber der ist so kurz…danach denk ich mir meist schon – was bitte sollte das? =) aber naje so soll es halt sein.

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  7. naja, also manchmal bin ich schon auch recht zufrieden mit dem was rauskommt. bei anderen dingen gehts mir wieder so, dass ich einen kurzen moment begeistert bin und mich ein paar wochen später schon frage, warum mir das gefallen hat. eigenartig ^^

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