allgemeines aus dem tag

was ich heute hasse aber morgen vielleicht nicht mehr

vergleiche. vor allem mensch zu mensch gegenüberstellungen. denn jeder mensch sollte als eigenständiges individuum betrachtet werden, vergleiche mindern den wert eines menschen und machen ihn austauschbar und beliebig.

echt ©studentworks (a. oetting)

künstlich ©studentworks (a. oetting)

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allgemeines aus dem tag

gibt eine null

was gibt es zu sagen, an solchen tagen in denen ich deplaziert sitze. wie ein schlech sitzender hut, ein schnell übergestülptes kleidungstück. ich in aufgeräumtheit. das lässt meine gedanken und mich zu ner null werden, die keine ordnung vertragen. einem flunder gleichen, der flach sich dem boden nähert und nichts mehr findet. suche sollte es nicht sein, nicht in der umgebung, nicht heute und doch find ich per zufall auch so nichts brauchbares dass sich irgendwie umfunktionieren lässt. es will seit tagen so sein. bedingungung ist hier wohl zerstreuung die im chaos ein bett hat. doch heraufbeschworen wirkt es wie gewollt und nicht gekonnt.

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fremde lyrik

Do Not Go Gentle Into That Good Night- Dylan Thomas

Do Not Go Gentle Into That Good Night-Louis Tillett  (dylan thomas)

Do Not Go Gentle Into That Good Night

 

Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Though wise men at their end know dark is right,
Because their words had forked no lightning they
Do not go gentle into that good night.

Good men, the last wave by, crying how bright
Their frail deeds might have danced in a green bay,
Rage, rage against the dying of the light.

Wild men who caught and sang the sun in flight,
And learn, too late, they grieved it on its way,
Do not go gentle into that good night.

Grave men, near death, who see with blinding sight
Blind eyes could blaze like meteors and be gay,
Rage, rage against the dying of the light.

And you, my father, there on that sad height,
Curse, bless, me now with your fierce tears, I pray.
Do not go gentle into that good night.
Rage, rage against the dying of the light.


Dylan Thomas

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allgemeines aus dem tag

weils ichs ästhetisch machen könnte, dieses fragment. deshalb.

viele menschen glauben dass lyrik immer autobiographisch ist oder eine art traumabewältigung darstellt, und somit von gefühl nur so tropft, ja es gibt menschen die glauben auch lyrik ist poesie und gedichte sind lyrische ergüsse. darüber lässt sich streiten und ich werde hier nicht so tun als ob ich die weisheit gefunden hätte oder gar gefressen.

nein, ich bin vollkommen unwissend und naiv und querköpfig, stumpfsinnig, stur, exzentrisch, hysterisch einfach so. doch! wenn ich etwas schönes und für den leser gefühlvolles schreibe dann bedeutet dies nicht dass ich in dem moment diese gefühle hatte. nein ganz im gegenteil. im schreibenden moment ist NICHTS, da sind nur worte und ein gefühl für eine bestimmte ästhetik, meine art von ästhetik die ich zum ausdruck bringen will. es gibt autobiographische sequenzen in meiner lyrik, hier und dort wird man alltägliches finden, etwas das gerade von mir gesehen wurde, gehört oder sonstiges, doch es wird nie zu einem ding das „hier dies ist mein leben heute“, „da das ist meine liebe heute“ oder „schau so find ich dieses jetzt“. es wird selten zu einer wirklich erlebten geschichte. es bleibt unrealistisch.

nein ich schreibe einfach und schreibe und schreibe und schreibe. lediglich meine automatischen texte sind wirklich autobiographisch, doch erzählen sie eine ganz andere geschichte von mir, die nichtmal ich verstehe.

also bitte ich nicht zu glauben ich wolle mein leben verdichten, meine gefühle in ordnung bringen. nein. es wird aus fragmenten meiner scheinbaren ordnung etwas schönes konstruiert und wenn es nur einen moment lang schön ist und länger nicht, doch dann hat es sich gelohnt. für mich und für denjenigen der sich dadurch angesprochen gefühlt hat.

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