allgemeines aus dem tag

ja warum nur ?

ich habe mir die letzten paar wochen eine frage gestellt. diese würde ich hier gerne mal mit euch teilen. ich frage mich nämlich warum meine gedichte/texte immer kürzer werden oder aber auf alle fälle nicht länger. dies ist nicht schlimm! aber es wundert mich doch ein wenig. das ganze hat vor ein paar wochen begonnen (den genauen zeitpunkt kann ich nicht benennen) und zieht sich so dahin. es scheint auch so wie mir ein freund sagte eine „phase“ zu sein. immernoch besser als seit wochen nichts mehr zu schreiben aber manchmal denke ich doch wäre es mal nett nicht nach 6 oder 7 zeilen automatisch zu stoppen. künstlich verlängern ist nicht drinn, dadurch wirkt alles nur komisch. also was tun? einfach weitermachen, weil aufhören geht sowieso nicht und nun ich zitiere mal einen lieben freund von mir :

„du musst diese phase durchleben. koste es, was es wolle… und wenn es ein leben lang andauern sollte“

sehr schön gesagt. dann will ich es einfach mal durchleben. ne?

© paul schmidt

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25 Gedanken zu “ja warum nur ?

  1. Lass es doch einfach zu und beobachte, wohin es Dich führt. Du entwickelst Deinen eigenen Stil und auf den Weg dahin durchläufst Du nun wohl eine „kurz Phase“ ^^. Poesie sollte sich immer Abseits von Normen und einer strengen Versgliederung entfalten. Gedichte sind wie das Leben: Sie brechen durch jede Struktur. Trau Dich ^^

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  2. hallo euch dreien =)

    @emily: es wird irgendwas wiederkommen oder auch nicht. denke ich zumindest.

    @hrogra: ja das ist nachdenkenswert. denn es ist schon alleine die frage bei dem der gedanke aufkeimt – warum es nicht einfach so zu belassen. durchaus berechtigt wie ich finde.

    @annabell m.: ja doch du sprichst die phase an die ich auch im kopf habe. eigentlich weiss ich die antworten auf diese dümmlich gestellten fragen an mich selbst bereits, es ist nur manchmal schön sie auch auszusprechen. denn es ist ja nicht das erstemal dass es mir so geht. nur war es dann eher so dass ich zu nichts mehr fähig war. das mit dem „trau dich“ ist ein gutes stichwort, mut ist oft das was fehlt in solchen phasen und sei es nur mut zum scheiss schreiben =)

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  3. Nimm Dir die Zeit, sich den Mut zu nehmen. Poesie entsteht nicht linear, sondern bricht aus Deinem Herzen heraus. Du kannst es nicht kontrollieren und Du weißt nicht, was am Ende entsteht. Sei deshalb nicht traurig, wenn manchmal nichts kommt oder Du der Meinung bist, das Geschriebene sei Mist. Kafka hat das sein ganzes Leben gedacht. Vertraue Deinen Worten, denn das ist Dein geschriebenes Spiegelbild ^^

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    • nun ja so in etwa sehe ich das schon auch. wobei ich glaube dass alles was ich schreibe verbesserungsfähig ist bzw nie fertig, denn in ein paar wochen könnte schon etwas anderes dazu führen dass ich mein geschreibe umwandel und was neues oder auch altes/neues daraus mache. wirklich traurig bin ich nicht, auch wenn das den anschein macht =) ne ich kann sowieso nicht anders als einfach zu schreiben…von daher wird es sich auch wandeln immer wieder immer weiter fort.
      lg,
      isa

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      • Ein Kunstwerk, ob ein Gedicht, ein Bild oder ein Lied, ist nie wirklich fertig. Es gibt keinen Zeitpunkt, wo es in Perfektion vor Dir steht. Du wirst Deine Arbeit daran immer „einstellen“ müssen, um zu einem Ende zu kommen. Gerade deshalb ist Poesie ja auch so schön. Es lebt und ist nie vollendet ^^

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      • stimmt. es lebt und ist nie vollendet. eine der wenigen dinge die auch keine vollendung brauchen und immer wieder wandelbar sind.
        lg,
        isa

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  4. Michael schreibt:

    Liebe isanaje isaverdicht oder wie auch immer,

    nachdem Du vor einer Weile bei mir kommentiert hast, möchte ich Dir heute endlich einen kleinen Gegenbesuch abstatten. Habe mich gerade ein wenig umgeschaut – interessant!

    Ich würde mir überhaupt keine Gedanken über die Länge meiner Gedichte machen. Schon gar nicht, wenn sie knackig kurz sind. Es gibt Lyriker, denen es meiner Meinung nach nie gelang, in Kürze auf den Punkt zu kommen. Und denen Werke wie die folgenden versagt blieben:

    An der Liebe Niederlagen
    lässt der Dichter Lieder nagen.

    (Erich Mühsam)

    in eigener sache
    ——————–
    meine schreibe
    weil mini
    hat bleibe
    fini

    (Dadasius Lapidar)

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    • hallo und schön von dir zu lesen!
      nun ja wirkliches kopfzerbrechen mache ich mir nicht über die länge, es hatte mich nur etwas beschäftigt und ich wollte diese frage einfach mal in den raum werfen obwohl ich sie mir selbst schon so gut es ging beantwortet habe.

      danke für die beiden netten kleinen verse. das ist doch mal was worüber zu schmunzeln ist.

      lg.
      isa

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      • Michael schreibt:

        Da gibts überhaupt nichts zu schmunzeln!
        Das ist alles sehr sehr ernst zu nehmen.

        klassikern ins album
        ————————-
        eure verrichtung
        mattes gefunkel
        meine erdichtung
        glanz wie furunkel

        – dadasius lapidar –

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  5. Es ist doch nicht nur beim Schreiben so – es gibt so vieles, Gefühle, Emotionen, teilweise auch Gedanken, die in immer unterschiedlicher Form, Umfang, Zusammensetzung aus mir fließen oder eben nicht. Ich muss sie so nehmen wie sie sich mir schenken. Ohne sie und mich dem Joch der Bewertung auszusetzen. Und dann darf ich noch fragen, was sie mir mitbringen, wenn sie so und nicht anders zu mir kommen.
    Es ist wie es ist. Beim Schreiben und im Leben. — Das im Leben zu üben, da bin ich dran, sind wir wohl alle dran.
    Schreiben – ein Übefeld fürs Leben?
    Oder kannst Du mit diesen Gedanken gar nichts anfangen … ?
    Liebe Grüße, Uta

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    • ein liebes hallo an dich uta. du hast vollkommen recht, diese frage liese sich auf vieles im leben übertragen, ob nun gefühle, momente, erinnerungen…eigentlich alles. dinge verändern sich ständig, was auch gut ist! denn wäre es nicht so würde vieles in todesmonotonie verlaufen. ja doch ich bin froh darüber wie es ist.
      ja, mit deinen gedanken konnte ich sehr viel anfangen, sie lassen zumindest alles noch in eine andere richtung gehen, von der ich zwar wusste ich jedoch meinen kopf nicht gedreht habe bis jetzt.
      danke dir.
      lg,
      isa

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    • ja nun, auch große themen können komprimiert werden, in der gestaltung, doch ich stimme dir zu, mit wenig lässt sich ebenso viel sagen und manchmal vielleicht sogar mit mehr effekt, wer weiss. weniger worte llassen sich zumindest (manchmal) leichter merken =)
      gruß,
      isa

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  6. woran das liegt kann ich dir auch nciht sagen. das hab ich beim schreiben aber auch bei mir selber beobachtet. als ich begonnen hab zu schreiben, im internet, im blog, waren meine texte teilweise recht lang. mittlerweile sinds nur noch ein paar worte, die die bilder unterstützen. bei mir hat sich das eben einfach verändert, es stört mich aber nicht bzw. ich hab auch nicht versucht, da dagegen zu arbeiten.

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    • ne der versuch dagegen zu arbeiten ist auch nicht gerade klug…tue ich auch nicht. die frage keimte auch eher aus verwunderung darüber auf, nicht als eine lösungssuche die sowieso nicht existiert =) ich denke so geht es jedem mit vielem ab und an. wie schon oben erwähnt verändern sich dinge eben einfach.

      lg,
      isa

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