eigene lyrik

wie? gut.

gerne beschimpft da jemand eine stadt voll
von dir du und die marmelade im früh-
tee, im mittag und nachmittag und
und auch pfützen lachen voll
von dir du und die mandelblätter im morgen-
mund, im späten und tieferen und
und kernlos sind die tomaten zu jeder
ganzen stunde, einzeln geht die sekunde ab.
gerne beschimpft da jemand eine stadt voll
von dir du und.

©IsaG

©paleica.wordpress.com

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7 Gedanken zu “wie? gut.

  1. Bin sehr angetan von dem wiederkehrenden „von dir du und“. Das lässt sich so schön unterschiedlich lesen… auch ansonsten gefällt mir die Art des Stimmungstransports (?!) sehr— ja.

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  2. hey ihr vier,
    danke fürs lesen und eure gedanken dazu. dadaistisch inspiriert vielleicht @synaesthetisch ;)
    mir gehts gut @sofasophia, lieb von dir dass du fragst. @martin: dass ist wohl wirklich ein stimmungstransport, wie man es eben lesen will. danke dir auch.
    lg,
    isa

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  3. die stadt voll von dir hätte ich zuerst als frau-mann-konflikt interpretiert. im zusammenhang mit dem bild könnte es auch den verlust einer großmutter bedeuten, iregndwie. und erinnerungen.

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  4. hey paleica,
    ja das bild mag etwas irreführend sein. doch es wurde hauptsächlich wegen der einsamkeit gewählt die es transportiert. das mit dem mann-frau konflikt ist kein schlechter ansatz…auch wenn alles mit lachenden augen geschieht!
    gruß,
    isa

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