englische lyrik

the common fear of death

consumables in feather
cloaks of drained mass.

perspektive: a folly inside,
fingers a charcoaled button with
found aches on auburn grounds.

words, sway in no wind.
spilled help-
less over this.

Advertisements
Standard
automatisch geschrieben oder auch nur: übung, englische lyrik

they may tag bees

hoping voices are brittle to the touch till the air
that comes out of their mouths are a modern pile of dust,
weight out and perfectly packaged to crowded stacks that lie
like infinite straws of maybe centimeters apart
from the water everyone will become, so become part

of the water everyone will be. come. likely an alike refers
to the same bus or building or human claw that strips down
indulgant matterless heads of the things created
as bees had become throbbing honey producing matter

warm bees in the sun and leftovers will be tagged,
just as the whale would have exploded his guts into the hori-
zon. so the very fragile may start tagging bees.

Standard
automatisch geschrieben oder auch nur: übung, eigene lyrik

„ich habe jahrelang den himmel nicht gesehen“*

das habe ich gelesen.
als ich nur gewartet habe. man verliest sich
wenn man wartet. von
innen brennt die nasenwurzel, die augen
halten kurz ihre lider an.
als ob man zu viel cola  zu schnellundaufeinmaltrinkt.
ich schaue weg, schaue hin,
und lese: eingesperrte blicke gehen.

vielleicht sehen alle weg. weil es nie auch nur einmal zu wissen ist,
wie so
langes himmelsfehlen aussieht.

/schießen aus dem rand heraus/
und doch, augen laufen gerade oben/regen-los heraus
auf papier. weil hier keiner ist. unwillkürlich möchte ich hoch
gucken ob da vielleicht nicht doch ein fleckchen ist,
nicht doch ein fleck der
mehr als einfach nur zimmerdecke ist.

 

 

*  rekha, indien

Standard
eigene lyrik, spielchen

vormittags im vor-mai

himmel kreischt. der zug hält.
eilig haben es diesmal alle.
verwundet streckt sich der tag und die sonne greift
durchlässig in fieberkranke luft und das wirr aus stimmen
lässt alles zu lässt alles zu lässt
nach.
alles steigt ein.

an diesen vor-mai vormittagen kann es sein dass es plötzlich regnet.
wirfst du, ohne atempause zu machen,
glatt an meine wange.

es gibt blinde gesichter und welche die waren es niemals
schiebt mir etwas, verschwiegen bis zur schädelnaht
den entleerten ton zu,
(als ob der sitznachbar vielleicht doch nicht taub ist
oder doch nicht blinder war als sonst).
nur gesichterlesen im rücken ist schwerer noch als immer.

und während sich alles bewegt, bewegen wir uns weniger
regnet es weit weg noch viel mehr als anderswo.
„schießen die regenbögen irgendwie aus dem boden“
mein ich
so.

 

so.

im fahrendem zug und ein regenbogen auf der strecke.

 

(danke sofasophien für das stöckchen. ich gebe weiter an driftout und episodenfilm etwas über „geschichten von unterwegs“ zu erzählen, in form von bildern, text oder beidem)

 

Standard
englische lyrik

lighting sidewalks

you are the question mark in eyes
on rain chasing behind sunny days.
the way I feel about rain-
bows, if they take place
though they never stay long enough
and can only be measured by minutes
in our entire life. (when we die,
maybe we will sum up all the minutes we have seen them)

you, the sad child, ignite the street with chalk,
light the sidewalk like a match.
to become colored pie in the sky of some sort.

Standard