allgemeines aus dem tag

vorstellung von allesnichtsweiter.de

an dieser stelle möchte ich mal auf einen blog hinweisen der allesnichtsWEITER.de heisst, rechts an zweiter stelle unter den blogs zu finden. da gibts alles und nichts weiter zu finden als lyrik! rezensionen zu filmen/büchern und ein wenig studentengedanken. ist eine schön zu lesen und übersichtliche seite. viel spass!

ach und ja, auf die groß u. kleinschreibung wird hier geachtet wo sie eh total überflüssig ist, bei einem blick in andere länder. (aber jedem das seine).

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allgemeines aus dem tag

was ich heute hasse aber morgen vielleicht nicht mehr

vergleiche. vor allem mensch zu mensch gegenüberstellungen. denn jeder mensch sollte als eigenständiges individuum betrachtet werden, vergleiche mindern den wert eines menschen und machen ihn austauschbar und beliebig.

echt ©studentworks (a. oetting)

künstlich ©studentworks (a. oetting)

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allgemeines aus dem tag

gibt eine null

was gibt es zu sagen, an solchen tagen in denen ich deplaziert sitze. wie ein schlech sitzender hut, ein schnell übergestülptes kleidungstück. ich in aufgeräumtheit. das lässt meine gedanken und mich zu ner null werden, die keine ordnung vertragen. einem flunder gleichen, der flach sich dem boden nähert und nichts mehr findet. suche sollte es nicht sein, nicht in der umgebung, nicht heute und doch find ich per zufall auch so nichts brauchbares dass sich irgendwie umfunktionieren lässt. es will seit tagen so sein. bedingungung ist hier wohl zerstreuung die im chaos ein bett hat. doch heraufbeschworen wirkt es wie gewollt und nicht gekonnt.

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allgemeines aus dem tag

weils ichs ästhetisch machen könnte, dieses fragment. deshalb.

viele menschen glauben dass lyrik immer autobiographisch ist oder eine art traumabewältigung darstellt, und somit von gefühl nur so tropft, ja es gibt menschen die glauben auch lyrik ist poesie und gedichte sind lyrische ergüsse. darüber lässt sich streiten und ich werde hier nicht so tun als ob ich die weisheit gefunden hätte oder gar gefressen.

nein, ich bin vollkommen unwissend und naiv und querköpfig, stumpfsinnig, stur, exzentrisch, hysterisch einfach so. doch! wenn ich etwas schönes und für den leser gefühlvolles schreibe dann bedeutet dies nicht dass ich in dem moment diese gefühle hatte. nein ganz im gegenteil. im schreibenden moment ist NICHTS, da sind nur worte und ein gefühl für eine bestimmte ästhetik, meine art von ästhetik die ich zum ausdruck bringen will. es gibt autobiographische sequenzen in meiner lyrik, hier und dort wird man alltägliches finden, etwas das gerade von mir gesehen wurde, gehört oder sonstiges, doch es wird nie zu einem ding das „hier dies ist mein leben heute“, „da das ist meine liebe heute“ oder „schau so find ich dieses jetzt“. es wird selten zu einer wirklich erlebten geschichte. es bleibt unrealistisch.

nein ich schreibe einfach und schreibe und schreibe und schreibe. lediglich meine automatischen texte sind wirklich autobiographisch, doch erzählen sie eine ganz andere geschichte von mir, die nichtmal ich verstehe.

also bitte ich nicht zu glauben ich wolle mein leben verdichten, meine gefühle in ordnung bringen. nein. es wird aus fragmenten meiner scheinbaren ordnung etwas schönes konstruiert und wenn es nur einen moment lang schön ist und länger nicht, doch dann hat es sich gelohnt. für mich und für denjenigen der sich dadurch angesprochen gefühlt hat.

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allgemeines aus dem tag

ehrlich ist schwer ?

es gibt eine interessante sorte mensch. diejenigen welche auf eine „ehrliche“ meinung pochen und dann oho ganz überrascht sind wenn sie zu ehrlich ist. solche schwächen sind natürlich. sicherlich. doch aufregen tut es mich trotzdem. hier ein kurzer gesprächsmitschnitt.

du: „schau mal, wie findest du das? sag bitte deine ehrliche meinung auch wenn es scheiße ist du darfst es ruhig sagen, ich verkrafte das schon. mir ist deine ehrlichkeit wichtig!“

ich (denke): oh sie scheint es ernst zu meinen, will wirklich eine ehrliche meinung. dann schalt ich mal den schongang aus und geb ihr meine ansicht ganz unzensiert.  (lese)  (minuten vergehen) „also ich finds scheiße, egal wie lang du jetzt dafür gebraucht hast aber ich kann damit nichts anfangen,es liest sich sehr langweilig. absolut nicht mein fall. wie wäre es wenn du den anfang…(ich werde unterbrochen)

du: „sag mal wie kannst du das scheiße nennen? ich hab so lang daran gearbeitet. du bist so gemein echt! warum frag ich dich überhaupt, du hast wirklich kein gefühl!! und deine sachen sind ebenso scheiße.“ (geht)

ich (denke): hab ich was falsch verstanden? sollte ich nicht sagen wenn ich es als scheiße empfinde?? sie hat mich noch nichtmal ausreden lassen, denn ich wollte ihr noch mitteilen wie das ganze zu verbessern wäre…warum hab ich mir die mühe gemacht es zu lesen, hätte es doch wissen müssen. ja warum fragt sie mich überhaupt? diese frage hätte ich ihr ins gesicht spuken sollen. ich habe kein gefühl… ist das jetzt auf alles bezogen oder nur textlich gesehen? wie soll ich das auffassen? warum sagt sie mir nie dass mein geschriebenes wort scheiße ist? hätte ich gerne mal vor ein paar wochen gewusst als ich sie um ihre ehrliche meinung bat.

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