automatisch geschrieben oder auch nur: übung

ein brand aufm tisch. und sicherlich wars niemand.

diese safranfäden zusammengeknüpft würden einen schönfarbigen schal ergeben dachtest du ein wenig zu vor vorlaut und ich fragte mich ob du noch was anderes kannst ausser an zigaretten ziehen und bieretiketten von flaschenhälsen rupfen nein wir waren ja gut gelaunt denn die sonne schien gleich nachdem der schnee gestern aufgehört hatte alles zu verwischen schlafend sah dein haar noch feuchtnass von der abenddusche gestern gut aus jetzt so mit rauch verweht dachte ich das gegenteil war der fall ich und du wir können uns nicht helfen klüger zu werden auch wenn du meinst safranfäden sind strapazierbar die farbe wäre schön alles andere hässlich im vergleich nicht genauso wie damals der mühsam gestrickte schal für den ich eine ganze jahreszeit brauchte und der jetzt im schrank den motten zum opfer gefallen ist wie alles so hübsch symbolsiert ist das alles aber mehr bedeutung hat dieses gegenübersitzen und nachdenken dadurch auch nicht vielleicht sage ich nie wieder was wirklich gemeint war weil mich deine geradlinigkeit trotzig macht komm wir rätseln weiter

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©paleica.wordpress.com

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allgemeines aus dem tag

was ich heute hasse aber morgen vielleicht nicht mehr

vergleiche. vor allem mensch zu mensch gegenüberstellungen. denn jeder mensch sollte als eigenständiges individuum betrachtet werden, vergleiche mindern den wert eines menschen und machen ihn austauschbar und beliebig.

echt ©studentworks (a. oetting)

künstlich ©studentworks (a. oetting)

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automatisch geschrieben oder auch nur: übung

dann erschieß mich doch

zeigefinger auf tiere gestalten gitarren walten lassen schwimmen erfolge im trost im trost der zeit leben erleben erblinden stehen lassen verfangen haben nicht haben gier neid missgunst erfunden beleuchtet das wort erfundenes wort brechreiz durchfall stuhlgang erfunden das wort die neigung gedreht der hölle geneigt das rote das weisse der baum beobachtet schaut hat augen dort draussen vor allen der liegt vor allen er schaut und hat nase und ohren und spricht mit holzstimme sacht seicht nicht mehr finden ich mich in dir nicht mehr finden ich mich in der offenheit die kleinigkeit zusammenhalt wir ich du es sie mir auch bewusst bewusstsein gedanklicher gruß verschickt lippen geschlossen zunge noch offen und gehirne aufgeklappt im schädel zertrümmern trümmersteine steine zum werfen sie werfen alles auf bewerfe ich alles im alles im alles im kleinen auch das haus die scheibe zerwerfen mit steinen und kugeln und kleinen pfeilen wie indianer getragen das tipi das haus ohne fenster und ohne dach und mit tierhaut bespannt das tipi der pfeil geht richtung ein schlägt ein die bombe wie granatsplitter granatapfelsplitter rot das haus schreit die kinder weinen die mutter holt aus holt weit aus zum erfinden das erfinden das rotbringen die fahnen wehen im dunkel im haus im keller im hauskeller im weinkeller da fahnen ohne wind geweht geh weg aus dem nichtlicht gesang unter der treppe aus der ecke da steht die fahne wie eine eins eine zwei oder drei nicht mehr die zahl von heute von gestern und morgen zusammen gezählt zusammengezählt im gestern und heute und hier vor der kellertür gefallen die eins und die zwei und wir drei zusammen aufgehoben die rotlichter im millieu gefangen die rotlichtviertel begangen als ob gelaufen und nackt geliebt das rote wie grüne und schwarze millieu auch noch gefunden wo schwarzes anstarrt und wir im roten viertel geblieben und tanz tanzen tanzen viel leicht vielleicht gesehen und nichts mehr mehr erwartet ausser nacktes ausser fleisch ausser rotlicht und puderdosen fallen irgendwann hinter kulissen und wir lachen lachen aus ein und aus lachen atmen lachen im sitzen auf verzierungen im stuhl der finger kreist der zeigefinger auf gestalten…

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