eigene lyrik

und wenn wir all dies anhalten könnten

würden wir es nie nie, nie nie, tun
denn dafür ist es schon zu grün um
den schwerfälligen ast, der sich vor
lauter blüten lallend zu boden neigt und
gefährten im gras sucht. bei.nah wiese streift,
in der erdrückenden vogel-zwitscherei.

sollten wir je auf: stra-awwwwberry fields
wandern, ohne eine beere zu schmecken?
wegen deren duft wir leicht und immer. im-
mer immer wieder unsere nasen streifen.
könnten fast vergessen, bis jede einzelne
erdbeere sich im rythmus unserer schritte wiegt.

Werbeanzeigen
Standard
eigene lyrik

ein wenig ewig

meist sind sie
alle beide fromm in den gesichtern,
mit kleinen haken als paar.
nicht nur das sprechen bleibt noch kleiner nicht
nur die stimme verwaist ein wenig ewig.

ach biete mir sinne und ein dach und
ein garten und leblos bleiben wir. sogar tot.
aber sind es nicht. sind es nicht.

wir schauen nur heraus aus vielen
kleinen falten gleich wie die rose
das sind wir und sie alle also,
sagst du, nur du einmal.

Standard
automatisch geschrieben oder auch nur: übung

flusslinks

ich bin auch schon mit dem taxi flussaufwärts gefahren als der regen noch piepste auch gegen meine ohren oder keine ohren die es hörten hörten hören auf
und vielleicht war es nur ein kurzes schwimmen kein schwimmen eher fahren im wasser und im morast denn neben uns keines von eines glänzte vieles schal wie wir nun einmal sind
und wie hey du im warmen warst du immer schon viel zu viel und noch mehr davon als du je hättest tragen vertragen trag mich schon können je lass mal lass du bist es nicht gewesen und ich war es doch noch nie einmal

©IsaG

© paleica.wordpress.com

 

Standard
allgemeines aus dem tag

zum lesen

da ich mich ja hier sehr rar gemacht habe und mich jetzt doch wieder das mitteilungbedüftnis packt wollte ich euch mal von einer lyrikzeitschrift berichten namens „kaskaden“. im winter 2010/11 erschien nun die erste ausgabe. nach langem hin und her hat es doch noch mit dem druck geklappt und ich muss sagen sven klöpping, der herausgeber, hat die sache doch fein hinbekommen. sicherlich ist vieles noch verbesserungswürdig doch das wird werden, behaupte ich jetzt mal. die ausgabe hat viele interessante und auch lesenswerte texte, auch solche oder vielleicht auch vor allem solche die sich beim ersten lesen absolut nicht erschließen, dafür drängt sich jedoch nach wiederholtem lesen ein facettenreicher blickwinkel auf. na gut ich denke ich habe genug darüber gesagt, alle interessieren sollten sich eine ausgabe kaskaden direkt ins auge bestellen.

mit texten u. a. von herbert friedmann, knut schaflinger, ulf grossmann und kunstwerken von fränzi vincent. ach ja mein bisschen ist auch noch mit dabei.

Standard