eigene lyrik

ein wenig ewig

meist sind sie
alle beide fromm in den gesichtern,
mit kleinen haken als paar.
nicht nur das sprechen bleibt noch kleiner nicht
nur die stimme verwaist ein wenig ewig.

ach biete mir sinne und ein dach und
ein garten und leblos bleiben wir. sogar tot.
aber sind es nicht. sind es nicht.

wir schauen nur heraus aus vielen
kleinen falten gleich wie die rose
das sind wir und sie alle also,
sagst du, nur du einmal.

Werbeanzeigen
Standard
eigene lyrik

vom rest was formen

wir werden uns nie sehen
und es blutet meine nase,
wie ein meer dazwischen noch
so komische notizen komisch
an den rand gedrückt, vor lauter nasen
die platt vielleicht was sagen.
und während die nase blutet
und während die finger starr nichts
tun die lippen noch geringer
formen, lassen dabei wenig übrig.

© IsaG

Standard
eigene lyrik

aufgeplatzte stunden

dein weiches lid hellt vergebens auf,
wäre er wasserweich vergänglich
der ton, so würde ich farbenlos
mit deiner wimper spielen.
eine hand auf deiner wange
und ohne sprache
zu deinem mund tragen lassen.
von umarmungen  die gestern waren
sich bloßer erinnerungen
entziehen, der durchsicht nah.

jetzt retten wir mit einem sprung,
voll ungewichten dingen
die aufgeplatzten stunden,
und was sonst noch bleibt.

© IsaG

Standard