eigene lyrik

und wenn wir all dies anhalten könnten

würden wir es nie nie, nie nie, tun
denn dafür ist es schon zu grün um
den schwerfälligen ast, der sich vor
lauter blüten lallend zu boden neigt und
gefährten im gras sucht. bei.nah wiese streift,
in der erdrückenden vogel-zwitscherei.

sollten wir je auf: stra-awwwwberry fields
wandern, ohne eine beere zu schmecken?
wegen deren duft wir leicht und immer. im-
mer immer wieder unsere nasen streifen.
könnten fast vergessen, bis jede einzelne
erdbeere sich im rythmus unserer schritte wiegt.

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eigene lyrik

ein wenig ewig

meist sind sie
alle beide fromm in den gesichtern,
mit kleinen haken als paar.
nicht nur das sprechen bleibt noch kleiner nicht
nur die stimme verwaist ein wenig ewig.

ach biete mir sinne und ein dach und
ein garten und leblos bleiben wir. sogar tot.
aber sind es nicht. sind es nicht.

wir schauen nur heraus aus vielen
kleinen falten gleich wie die rose
das sind wir und sie alle also,
sagst du, nur du einmal.

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automatisch geschrieben oder auch nur: übung

so in etwa warten

da bin ich der einzelgangerste auf straßen, es kommt landluftschnuppern auf dem mars gleich, nur hier auf erden. und die frage nach dem einzeller preis, ja die währung überhaupt stellt sich nur schleppend. obwohl man oder ich die antwort schon weiss. wer läuft schon gerne kalt oder heiss den rücken der straße ab ohne zu wissen ob nicht gleich schon der hundekot wartet. nur auf den einen schuh wartet, denn die chancen sind gering dass ich mit beiden füßen in scheisse trete. oder? aber viel ehrlicher warte ich auf das verrutschen des bermuda dreiecks, irgendwann muss es doch hier sein.

©IsaG

©paleica.wordpress.com

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automatisch geschrieben oder auch nur: übung

ein brand aufm tisch. und sicherlich wars niemand.

diese safranfäden zusammengeknüpft würden einen schönfarbigen schal ergeben dachtest du ein wenig zu vor vorlaut und ich fragte mich ob du noch was anderes kannst ausser an zigaretten ziehen und bieretiketten von flaschenhälsen rupfen nein wir waren ja gut gelaunt denn die sonne schien gleich nachdem der schnee gestern aufgehört hatte alles zu verwischen schlafend sah dein haar noch feuchtnass von der abenddusche gestern gut aus jetzt so mit rauch verweht dachte ich das gegenteil war der fall ich und du wir können uns nicht helfen klüger zu werden auch wenn du meinst safranfäden sind strapazierbar die farbe wäre schön alles andere hässlich im vergleich nicht genauso wie damals der mühsam gestrickte schal für den ich eine ganze jahreszeit brauchte und der jetzt im schrank den motten zum opfer gefallen ist wie alles so hübsch symbolsiert ist das alles aber mehr bedeutung hat dieses gegenübersitzen und nachdenken dadurch auch nicht vielleicht sage ich nie wieder was wirklich gemeint war weil mich deine geradlinigkeit trotzig macht komm wir rätseln weiter

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©paleica.wordpress.com

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