eigene lyrik

fischenden

muschelbissch. kleben mir
im sandgesicht und braus/ende
prickelt see mich so liegend.
nuuuuun: fußuntere ist nicht bewegt.

fischkörper neben mir  auf-
gehen. am helltag schrumpfen
unter stehenden wolken da
in der sommeruhrzeit schwimm‘
_____________________neben, ich.

© IsaG

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allgemeines aus dem tag

ja warum nur ?

ich habe mir die letzten paar wochen eine frage gestellt. diese würde ich hier gerne mal mit euch teilen. ich frage mich nämlich warum meine gedichte/texte immer kürzer werden oder aber auf alle fälle nicht länger. dies ist nicht schlimm! aber es wundert mich doch ein wenig. das ganze hat vor ein paar wochen begonnen (den genauen zeitpunkt kann ich nicht benennen) und zieht sich so dahin. es scheint auch so wie mir ein freund sagte eine „phase“ zu sein. immernoch besser als seit wochen nichts mehr zu schreiben aber manchmal denke ich doch wäre es mal nett nicht nach 6 oder 7 zeilen automatisch zu stoppen. künstlich verlängern ist nicht drinn, dadurch wirkt alles nur komisch. also was tun? einfach weitermachen, weil aufhören geht sowieso nicht und nun ich zitiere mal einen lieben freund von mir :

„du musst diese phase durchleben. koste es, was es wolle… und wenn es ein leben lang andauern sollte“

sehr schön gesagt. dann will ich es einfach mal durchleben. ne?

© paul schmidt

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fremde lyrik

atti (martin) mit „ich schreibe:“

ich hatte vor einiger zeit einen anderen blog namens allesnichtsWEITER.de vorgestellt. ja und jetzt hab ich wieder einen tollen text von atti (martin) entdeckt.“ ich schreibe:“ der text besticht mich einfach durch die klarheit und dem leichten überraschungseffekt. ach, er ist einfach lesenswert.

ich schreibe:

…………………

hier, ein Werk,
das ich dir
ein wenig genie-
ästhetisiere.

ich transzendiere dir auch alle Gattungen und Genres und normativen Satzngn, wnn s hlftttttt.

ist aber irgendwie doch nur
ein wenig
Disteln-
köpfen.

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allgemeines aus dem tag

vorstellung von allesnichtsweiter.de

an dieser stelle möchte ich mal auf einen blog hinweisen der allesnichtsWEITER.de heisst, rechts an zweiter stelle unter den blogs zu finden. da gibts alles und nichts weiter zu finden als lyrik! rezensionen zu filmen/büchern und ein wenig studentengedanken. ist eine schön zu lesen und übersichtliche seite. viel spass!

ach und ja, auf die groß u. kleinschreibung wird hier geachtet wo sie eh total überflüssig ist, bei einem blick in andere länder. (aber jedem das seine).

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allgemeines aus dem tag

weils ichs ästhetisch machen könnte, dieses fragment. deshalb.

viele menschen glauben dass lyrik immer autobiographisch ist oder eine art traumabewältigung darstellt, und somit von gefühl nur so tropft, ja es gibt menschen die glauben auch lyrik ist poesie und gedichte sind lyrische ergüsse. darüber lässt sich streiten und ich werde hier nicht so tun als ob ich die weisheit gefunden hätte oder gar gefressen.

nein, ich bin vollkommen unwissend und naiv und querköpfig, stumpfsinnig, stur, exzentrisch, hysterisch einfach so. doch! wenn ich etwas schönes und für den leser gefühlvolles schreibe dann bedeutet dies nicht dass ich in dem moment diese gefühle hatte. nein ganz im gegenteil. im schreibenden moment ist NICHTS, da sind nur worte und ein gefühl für eine bestimmte ästhetik, meine art von ästhetik die ich zum ausdruck bringen will. es gibt autobiographische sequenzen in meiner lyrik, hier und dort wird man alltägliches finden, etwas das gerade von mir gesehen wurde, gehört oder sonstiges, doch es wird nie zu einem ding das „hier dies ist mein leben heute“, „da das ist meine liebe heute“ oder „schau so find ich dieses jetzt“. es wird selten zu einer wirklich erlebten geschichte. es bleibt unrealistisch.

nein ich schreibe einfach und schreibe und schreibe und schreibe. lediglich meine automatischen texte sind wirklich autobiographisch, doch erzählen sie eine ganz andere geschichte von mir, die nichtmal ich verstehe.

also bitte ich nicht zu glauben ich wolle mein leben verdichten, meine gefühle in ordnung bringen. nein. es wird aus fragmenten meiner scheinbaren ordnung etwas schönes konstruiert und wenn es nur einen moment lang schön ist und länger nicht, doch dann hat es sich gelohnt. für mich und für denjenigen der sich dadurch angesprochen gefühlt hat.

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eigene lyrik

mutvers/tückelt (übern bach)

blühen augen auf, lern entfliegen du! nein!
nicke ich und zettel schon wieder an der hand,
schreibt welker kopf  (ach seufze schöner). neige
zu dem wasserfarbenblau, versandet der kasten
gemeint: jetzt hirn. es kleistert in der masse je-
der umlaut falsch wie ein punkt in verliebte
und noch zu wenig verläuft:sicher. obwohl sonn-
gespritztes wässert rosen umso röter. knall ich.

„one rose that i mean“  cpt. beefheart

© IsaG




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