eigene lyrik

wie? gut.

gerne beschimpft da jemand eine stadt voll
von dir du und die marmelade im früh-
tee, im mittag und nachmittag und
und auch pfützen lachen voll
von dir du und die mandelblätter im morgen-
mund, im späten und tieferen und
und kernlos sind die tomaten zu jeder
ganzen stunde, einzeln geht die sekunde ab.
gerne beschimpft da jemand eine stadt voll
von dir du und.

©IsaG

©paleica.wordpress.com

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eigene lyrik

von städteknistern und landsternen

dreckige winde
fegen ohrmuschel-inneres
pfützengrau.
der glockenklang bleicht nach
und fernlicht trifft
angetaute sehnerven,
ein aufschrei
verpasst hier den bus.

das holzknistern
würde hier nächte anbrennen,
wind könnte asche tragen
alles einsame mitnehmen.

doch noch,
hält die stadtnacht
das sternenlicht klein.

© IsaG

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