eigene lyrik

eine seifenblase fliegt zwischen opas beinen hindurch

zielgerichtet an den himbeer-strauch, entlang. die feinen
dornen und aus. und sie schaut und schaut schaut schaut
als wenn sich seifige flecken in der luft einen vergessenen moment
lang halten können. ein blick, der wandern, auf sprühnebelfeinen
landschaften geht. und vergeht, weile ist schon idee ist
schon erinnerung geworden, als es wieder ans prusten geht.

(… irgendwann entlernen
alle
das fliegen mit den augen.
so
wälzen wir ungelenk im
gras.
sehen aus wie schweine. aber
tun so
als ob wir so tun müssen.)

opa lässt nicht von den hornspähnen ab. als unkraut-
vernichtungs-mittel? die einsame rebe, dicht, him- an beere
dann zuletzt der wein. die traube, die farbe, die weiß
er nicht mehr. eine einzige wird es sein, die sich streckt
und ihre ranken sonn’befleckten platz suchen, im eckschatten
zueinander. an einander, ihre blätter ausfalten bis zum geht
nicht mehr. sie pustet opa seifenpruste auf den fast haarfreien kopf.

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automatisch geschrieben oder auch nur: übung

…am ende des tages der einen auffängt und löst.

keiner muss diese wirren schnüre des tages auseinanderschnüren
der der keinen hat zum auffangen und lösen der dinge kann warten,

diesen jem
and gibt
viel-
es
nichts.

 

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