automatisch geschrieben oder auch nur: übung

alles sollte in stein gehauen sein

steckt doch der löffel im plastik ich esse mit was ich nicht haben darf und bleibe da obwohl so gifitg jeder atemzug jeder atemzug nur mehl verbleibt noch weiß auf der hand wie kreide die auch mehlig sein könnte so esse sie doch mit verbacke die kreide zu bunte kuchen bunte kreidekuchen und bleib neben mir während ich esse hole aus und rede mit mir während ich esse und esse nicht während ich esse und trinke und esse und trinken will und schau mir zu schau mich an und schau her ja vielleicht mach ich das auch mal mit dir wenn du brav bist und so bleibst wie in stein gehauen sag mir wörter die dir nicht zu viele sind darfst dich auch wiederholen wie gestern und vorgestern es sollte schon morgen sein wenn du nicht mehr bist und der kuchen bunte brösel wirft

©paleica.wordpress.com

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eigene lyrik

lab statt milch im kaff/ee

frühes stück bauer sucht den wurm
im kaffee perlen säue vor die sch-
(stille!) scheune und schwäne
tauschen gegen hühner gackernde eier
aufm urbrot und ein…..prosit fehlt
der bäuerin im tee.

…………ach ein fern gesehener,
er schaut so klug aus dem kasten
raus es hat keiner zeit fürs glab-
ber.

© IsaG

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automatisch geschrieben oder auch nur: übung

ein brand aufm tisch. und sicherlich wars niemand.

diese safranfäden zusammengeknüpft würden einen schönfarbigen schal ergeben dachtest du ein wenig zu vor vorlaut und ich fragte mich ob du noch was anderes kannst ausser an zigaretten ziehen und bieretiketten von flaschenhälsen rupfen nein wir waren ja gut gelaunt denn die sonne schien gleich nachdem der schnee gestern aufgehört hatte alles zu verwischen schlafend sah dein haar noch feuchtnass von der abenddusche gestern gut aus jetzt so mit rauch verweht dachte ich das gegenteil war der fall ich und du wir können uns nicht helfen klüger zu werden auch wenn du meinst safranfäden sind strapazierbar die farbe wäre schön alles andere hässlich im vergleich nicht genauso wie damals der mühsam gestrickte schal für den ich eine ganze jahreszeit brauchte und der jetzt im schrank den motten zum opfer gefallen ist wie alles so hübsch symbolsiert ist das alles aber mehr bedeutung hat dieses gegenübersitzen und nachdenken dadurch auch nicht vielleicht sage ich nie wieder was wirklich gemeint war weil mich deine geradlinigkeit trotzig macht komm wir rätseln weiter

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allgemeines aus dem tag

ja warum nur ?

ich habe mir die letzten paar wochen eine frage gestellt. diese würde ich hier gerne mal mit euch teilen. ich frage mich nämlich warum meine gedichte/texte immer kürzer werden oder aber auf alle fälle nicht länger. dies ist nicht schlimm! aber es wundert mich doch ein wenig. das ganze hat vor ein paar wochen begonnen (den genauen zeitpunkt kann ich nicht benennen) und zieht sich so dahin. es scheint auch so wie mir ein freund sagte eine „phase“ zu sein. immernoch besser als seit wochen nichts mehr zu schreiben aber manchmal denke ich doch wäre es mal nett nicht nach 6 oder 7 zeilen automatisch zu stoppen. künstlich verlängern ist nicht drinn, dadurch wirkt alles nur komisch. also was tun? einfach weitermachen, weil aufhören geht sowieso nicht und nun ich zitiere mal einen lieben freund von mir :

„du musst diese phase durchleben. koste es, was es wolle… und wenn es ein leben lang andauern sollte“

sehr schön gesagt. dann will ich es einfach mal durchleben. ne?

© paul schmidt

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